Nicht-Erregbarkeit

Es ist erstaunlich, wie sehr wir uns über Dinge aufregen können, von denen wir schon vorher wissen, dass sie geschehen: die Schlange in der Post am Samstag Vormittag, das Kind, das Aufmerksamkeit verlangt, wenn wir abends nach Hause kommen, oder die alte Nachbarin, die sonntags ein Schwätzchen halten will. Wir wissen es – und sind trotzdem genervt davon. Was tun? Die Lösung ist, Zeit und Kraft für die Dinge einzuplanen, von denen wir annehmen, dass sie geschehen. Das gibt uns das Gefühl, die Kontrolle zu behalten, und reduziert das Genervtsein. Außerdem ist es heilsam, sich klarzumachen, dass vieles, was uns spontan ärgert, gar nicht in böser Absicht geschieht – Kinder zum Beispiel wollen unsere Aufmerksamkeit, weil sie uns lieben…

(Quelle: Happinez Magazin)